Das Riesenpanda-Gehege im Ouwehands Zoo ist genehmigt!

Aktuelles Riesenpanda

Heute, am 11. Januar 2017, hat die chinesische Delegation, bestehend aus Herrn Zhong Yi, Herrn Liu Dewang, Herrn Wei Rongping und Frau Luo Yu das Riesenpanda-Gehege offiziell genehmigt. Am 10. Januar 2017 hatte im Ouwehands Zoo die Inspektion unter großer Anteilnahme der Presse stattgefunden. Begleiter der Delegation war das Pandasia-Projektteam von Ouwehands Zoo, vertreten durch Zoodirektor Robin de Lange, José Kok, Manager für Zoologie, Bildung und Forschung, und Johan Veerhuis, Projektleiter Bau. Herr Zhong sagte während der Inspektion, dass Pandasia das schönste und größte Riesenpanda-Gehege sei, das er bis jetzt gesehen habe. Bei der Inspektion wurden das Innengehege, die Nachtunterkünfte, das Geburtszimmer, das Bambuslager, das Außengehege und der Raum für die Pfleger besichtigt.

Neben vielen lobenden Worten gibt es noch kleinere Punkte, die angepasst werden müssen. So müssen im Innengehege einige Kletteräste gekürzt werden, da Riesenpandas sehr gute Kletterer sind und über diese Äste eventuell mit Leitungen in Kontakt kommen könnten. Außerdem wird gemeinsam mit der Delegation über einen besseren Schutz für die Eichen im Außengehege nachgedacht, sodass kein Elektrodraht mehr notwendig ist. Überdies sollen die Außengehege noch mit weiteren Schutzhütten ausgestattet werden.

Pandasia

Das Gehege für die Riesenpandas ist Teil eines größeren Asien-Projektbereichs mit dem Namen „Pandasia“, der mehreren asiatischen Tierarten wie z.B. kleinen Pandas und Muntjakhirschen ein Zuhause bieten soll. Die Größe dieses gesamten Projektbereichs beträgt ca. 9.000 m², von denen 3.400 m² für das Riesenpanda-Gehege reserviert sind. Das Gehege besteht aus zwei Teilen, nämlich je einem separaten Innen- und Außengehege für das Männchen und für das Weibchen, sowie aus mehreren Nachtunterkünften, einem Geburtszimmer, einer Kühlzelle für die Lagerung von Bambus, einem Raum für tierärztliche Untersuchungen und einem Raum für die Tierpfleger. Ein Restaurant im chinesisch-asiatischen Stil und ein Panda-Shop vervollständigen das Projekt.

Schutz der Riesenpandas

Der Riesenpanda ist eine stark bedrohte Tierart und kommt in freier Wildbahn nur in der Volksrepublik China vor. Die letzte Zählung hat ergeben, dass es noch etwa 1.850 wild lebende Riesenpandas gibt. Durch die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit der Chinese Wildlife Conservation Association beteiligt sich Ouwehands Zoo an einem umfassenden Naturschutzprojekt, dessen Ziel der Schutz der wild lebenden Riesenpandas ist. Neben der Aufnahme der Riesenpandas in Rhenen wird Ouwehands Zoo die Naturschutzaktivitäten in China jährlich mit einem großen finanziellen Beitrag unterstützen.